Kult und Affekt
Zur Inszenierung des Religiösen im Werk Gustave Flauberts, Lettre
Pia Claudia Doering/Karin Westerwelle
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Zusatztext
Der Romancier Gustave Flaubert (1821-1880) lebte in einer nachrevolutionären Gesellschaft und verstand sich selbst als Skeptiker. Dennoch spielt die Religion in seinem Romanwerk als eine Dimension menschlicher Spiritualität und Deutung von Welt eine große Rolle. Flaubert beschreibt und analysiert Affekte, Zeremonien, Rituale und Kulte, die einen Schein des Übersinnlichen in eine profane Welt werfen. Die Beiträger*innen beleuchten gesellschaftspolitische, mediale und ökonomische Konstellationen, in denen sich das menschliche Leben zwischen transzendenter Sinnsuche und existenzieller Leere zeigt. Dabei geben sie zugleich Einblick in die religionspolitischen Auseinandersetzungen im Frankreich des 19. Jahrhunderts.
Weitere Details
Erschienen: 31.03.2027
Umfang: 200 S., 5 s/w Illustr., 15 farbige Illustr., 20 Il
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783837681086
Umbreit-Nr.: 1710540
