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Institutionalisierter Tod

Cover von Institutionalisierter Tod

Die Kultur- und Sozialgeschichte der Berliner Leichenhäuser im 19. Jahrhundert, Tod und Agency 2, Interdisziplinäre Studien zum Lebensende

Kreibig, Nina

Transcript Verlag

64.00

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Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Feststellung des Todes war lange Zeit keine eindeutige Angelegenheit. Als eine Folge breitete sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts die Angst vor dem Lebendig-begraben-Werden scheintoter Menschen in Europa aus. Die neue Institution der Leichenhäuser sollte die Unterscheidung zwischen Leben und Tod gewährleisten. Nina Kreibig arbeitet beginnend mit dem ersten Leichenhaus von 1794 bis zur Reichsgründung 1871 die Kultur- und Sozialgeschichte der Berliner Einrichtungen systematisch auf und analysiert ihren Umgang mit und die Bewertung von Verstorbenen.

Autorenportrait

Nina Kreibig studierte Ur- und Frühgeschichte, Anthropologie und Alte Geschichte in Göttingen und promovierte zur Geschichte der Berliner Leichenhäuser im 19. Jahrhundert am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie beschäftigt sich u.a. mit Sepulkralkultur und der Geschichte der Emotionen.

Weitere Details

Erschienen: 15.11.2022

Umfang: 550 S., 26 s/w Illustr., 26 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 3.8 x 24 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783837663402

Umbreit-Nr.: 5669849

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