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Freie Zeit

Cover von Freie Zeit

Eine politische Idee von der Antike bis zur Digitalisierung, X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Ritschel, Gregor

Transcript Verlag

28.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

'Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört' - so einst Karl Marx.Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto 'Sozial ist, was Arbeit schafft' wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien.Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine 'Multiaktivitätsgesellschaft' (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.

Autorenportrait

Gregor Ritschel (Dr. phil.), geb. 1985, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Lehrerinnenbildung und Schulforschung an der Universität Leipzig. Er studierte Politikwissenschaft, Ethnologie und Zeitgeschichte und lehrte Politische Theorie und Ideengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als Redakteur der Zeitschrift 'Berliner Debatte Initial' hat er mehrere Hefte zum Themenkomplex Gesellschaft und Digitalisierung mitherausgegeben.

Weitere Details

Erschienen: 16.12.2021

Umfang: 274 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 2.2 x 22.5 x 13.8 cm

ISBN/EAN: 9783837655728

Umbreit-Nr.: 422892

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