Ästhetisches Sorgen
Eine Theorie der Kunst, Edition Kulturwissenschaft 241
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Zusatztext
Ästhetik reflektiert Kunst, kaum aber deren konkrete Verwendungsformen. Um zu verstehen, was Kunst ist, muss sie jedoch als spezifische Situationen konstituierende besondere Praxis untersucht werden. Kunst ist kein Erkennen oder Erfahren, sondern strategisches Tun: Als (feierliches) ästhetisches Sorgen kultiviert sie in öffentlichen wie privaten Kontexten eine Praxis existenziellen kultischen Sorgens. Christian Zürner hinterfragt ästhetische Topoi wie Autonomie und (Zweck-)Freiheit angesichts solch immanenter Notwendigkeit ebenso wie normative philosophische Zuschreibungen. Kunst bedeutet keinen souveränen Überschuss, sondern lebt vom Drang, menschliche Existenz in einer unheimlichen Welt überhaupt erst einzurichten.
Autorenportrait
Christian Zürner (Dr. phil.), geb. 1968, ist Professor für Soziale Kulturarbeit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und E-Bassist mit internationaler Konzerterfahrung im Bereich Jazz und Weltmusik.
Weitere Details
Erschienen: 18.11.2020
Umfang: 182 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 1.5 x 22.5 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783837654547
Umbreit-Nr.: 9546296
