Fragile kollektive Identitäten
Wie sich soziale Bewegungen radikalisieren, Edition Kulturwissenschaft 238
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Zusatztext
Warum radikalisieren sich politische Akteur*innen? Die Antworten darauf sind vielschichtig und werden nicht selten kontrovers diskutiert. Martin Wilk nutzt neuere Ansätze der Bewegungsforschung, um dieser Frage am Beispiel des US-amerikanischen 'Student Nonviolent Coordinating Committee' (SNCC) nachzugehen, das sich im Laufe der 1960er Jahre von einer gewaltfreien zu einer gewaltbereiten Organisation wandelte. Er zeigt auf, dass insbesondere Ansätze, die sich mit der Konstruktion kollektiver Identitäten in sozialen Bewegungen beschäftigt haben, eine wertvolle Erweiterung unseres Verständnisses von Radikalisierungsprozessen bieten.
Autorenportrait
Martin Wilk, geb. 1981, promovierte an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder. Er arbeitete u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und ist in der Berliner Senatskanzlei tätig.
Weitere Details
Erschienen: 13.10.2020
Umfang: 276 S., 8 s/w Illustr., 8 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2 x 22.5 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783837654356
Umbreit-Nr.: 9522581
