Performative Künste in Äthiopien
Internationale Kulturbeziehungen und postkoloniale Artikulationen, Theater 106
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Zusatztext
Dynamik und stetige Transformationsprozesse prägen die aktuellen Kunstszenen von Addis Abeba. Aus strategischen Gründen gehen performative Künstler_innen Äthiopiens temporär auch Allianzen mit europäischen Kulturinstitutionen vor Ort ein.Durch eine Betrachtung der Geschichte und Ästhetik des äthiopischen Theaters und einer Analyse der strukturellen Bedingungen des Kunstfeldes macht Grit Köppen deutlich, dass der transkulturelle Austausch in der Kunst maßgeblich durch ein Gefüge politischer, ökonomischer, struktureller, materieller und diskursiver Machtrelationen gekennzeichnet ist. Gleichzeitig wird auf die ästhetischen Strategien performativer Künstler_innen verwiesen, in diesem Rahmen dennoch kritische, selbstreflexive und postkoloniale Artikulationen vorzunehmen.
Autorenportrait
Grit Köppen, Theater- und Kulturwissenschaftlerin, ist Postdoktorandin an der Universität der Künste Berlin im Graduiertenkolleg 'Das Wissen der Künste'. Sie ist Mitglied der Arbeitsgruppen 'Dekoloniale Ästhetiken' an der Universität der Künste Berlin und 'Performativity and Mediality in an African Context' an der Bayreuth International Graduate School of African Studies. Ihre Forschungsschwerpunkte sind postkoloniale Ästhetiken, dekoloniale Kunststrategien und zeitgenössische performative Kunstansätze im afrikanisch-diasporischen Kontext.
Weitere Details
Erschienen: 19.12.2017
Umfang: 378 S., 2 s/w Illustr., 2 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
ISBN/EAN: 9783837641400
Umbreit-Nr.: 2905237
