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Drama als Störung

Cover von Drama als Störung

Elfriede Jelineks Konzept des Sekundärdramas, Theater 88

Kovacs, Teresa

Transcript Verlag

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Zusatztext

'Aufstörung', 'Verstörung', 'Zerstörung' - damit wurde Jelineks dramatisches Schreiben von Beginn an belegt, ohne jedoch den Begriff der Störung zu definieren oder zu differenzieren. Ging es zunächst um die Zerstörung des bürgerlichen Dramas und Repräsentationstheaters, sucht das Sekundärdrama eine Auf- und Verstörung, ein komplexes Miteinander von Drama und 'postdramatischem' Theatertext.Ausgehend von kommunikations-, medien-, kultur-, literatur- und theaterwissenschaftlichen Ansätzen beschreibt Teresa Kovacs erstmals Jelineks Ästhetik der Störung und zeigt, was passiert, wenn Jelineks Sekundärdramen auf ihre 'Vorlagen', auf Goethes 'Urfaust' und Lessings 'Nathan der Weise' treffen.

Autorenportrait

Teresa Kovacs (Dr. phil.) ist Visiting Scholar (Erwin Schrödinger Fellowship, FWF) am Department of Germanic Languages and Literatures der University of Michigan, Ann Arbor. Davor war sie Wissenschaftlerin an der 'Forschungsplattform Elfriede Jelinek' der Universität Wien. In der Verbindung von Literatur-, Theater- und Kulturwissenschaft forscht sie zu gegenwärtigen Theatertextformen, zum Verhältnis von Text und Bühne, zur Ästhetik des Gegenwartstheaters und zum Politischen Schreiben.

Weitere Details

Erschienen: 29.08.2016

Umfang: 314 S., 6 s/w Illustr., 6 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 2 x 22.5 x 14.7 cm

ISBN/EAN: 9783837635621

Umbreit-Nr.: 9432518

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