Architekten in der DDR
Realität und Selbstverständnis einer Profession, Architekturen 35
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Zusatztext
Planen und Bauen in der DDR wird vor allem als 'Staatsarchitektur' aufgefasst. Die beteiligten Architekten werden hingegen kaum wahrgenommen. Vielfach gelten sie nur als ausführende Organe einer übermächtigen Baupolitik.Welche Rolle aber spielten sie wirklich? Tobias Zervosen fragt nach dem Selbstverständnis dieser Berufsgruppe, ohne die Bedeutung des Politischen aus dem Blick zu verlieren. Er stellt umfassend dar, dass die Architekturgeschichte der DDR auch eine Geschichte der Architekten selbst ist: Sie prägten ihren Verlauf auf vielfältige Weise - sei es auf politischer Ebene, in der konkreten Planung vor Ort oder aber in theoretischen Debatten.
Autorenportrait
Tobias Zervosen (Dr. sc. ETH Zürich) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der Technischen Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Architekturtheorie des 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte des Architektenberufs.
Weitere Details
Erschienen: 22.09.2016
Umfang: 474 S., 27 s/w Illustr., 1 farbige Illustr., 28 Il
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 3.3 x 22.6 x 14.9 cm
ISBN/EAN: 9783837633900
Umbreit-Nr.: 8868324
