Inflation der Mythen?
Zur Vernetzung und Stabilität eines modernen Phänomens, Edition Kulturwissenschaft 72
Stephanie Wodianka/Juliane Ebert
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Zusatztext
Scheinbar alles kann zu einem 'Mythos des Alltags' werden. Doch auch in der Moderne wird nicht alles zum Mythos - und nicht jeder moderne Mythos ist in gleicher Weise vergänglich.Wie verhält sich die scheinbare Inflation des Mythischen in der Moderne zu seiner möglichen Dauerhaftigkeit? Welche Institutionen, Medien, Diskurse, ästhetischen Strategien oder historischen Konstellationen tragen zu ihrer Persistenz bei?Die Beiträge des Bandes zeigen exemplarisch Verbindungen und Zusammenhänge auf, die zwischen mythischen Figuren, Orten, Ereignissen, Dingen und Konzepten der Moderne bestehen und ihre relative Stabilität begünstigen.
Autorenportrait
Stephanie Wodianka (Prof. Dr. phil.), geb. 1971, ist Professorin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock. Sie war Sprecherin des Rostocker Graduiertenkollegs 'Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs' sowie des Interdisziplinären Departments 'Wissen - Kultur - Transformation' und ist Gründungsmitglied des laufenden Rostocker Graduiertenkollegs 'Deutungsmacht'. Ihre komparatistisch perspektivierten Forschungsschwerpunkte sind Mythentheorie und Mythenforschung, Erinnerungskulturen, frühneuzeitliche Betrachtungsliteratur sowie das Verhältnis von Literatur und Kunst in literarischen Texten des 19. Jahrhunderts. Juliane Ebert ist wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Romanistik der Universität Rostock. Von 2011-2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt 'Moderne Mythen'.
Weitere Details
Erschienen: 07.04.2016
Umfang: 330 S., 9 s/w Illustr., 9 farbige Illustr., 18 Ill
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2.2 x 22.5 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783837631067
Umbreit-Nr.: 8146606
