Das Individuum im transkulturellen Raum
Identitätsentwürfe in der deutschsprachigen Literatur Böhmens und Mährens 1918-1938, Lettre
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Zusatztext
Die Neuverortung des Individuums zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und politischen Ideologien ist das zentrale Thema der deutschböhmischen und deutschmährischen Literatur nach dem Zusammenbruch des Habsburgerreichs 1918. Kristina Lahl zeichnet mithilfe einer interdisziplinären Untersuchung der historischen und sozialen Situation, einschlägiger Theorien zu Identität und Alterität sowie eingehender Romananalysen ein umfassendes Bild dieser Literaturlandschaft in einem transkulturellen Raum. Dabei werden bislang bestehende Kategorisierungen wie die dichotomische Aufteilung in die 'Prager deutsche Literatur' und die 'sudetendeutsche Literatur' kritisch hinterfragt.
Autorenportrait
Kristina Lahl (Dr. phil.) ist Alumna der a.r.t.e.s.-Graduate School for the Humanities Cologne. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Aufklärung, Weimarer Republik und Exilliteratur.
Weitere Details
Erschienen: 05.08.2014
Umfang: 452 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 3 x 22.5 x 14.9 cm
ISBN/EAN: 9783837627480
Umbreit-Nr.: 6708339
