Die Konferenz der Tiere
Gelesen von Klaus Havenstein/Georg Thomalla/Rosemarie Fendel u a, Sonderausgabe, Hörspiel, CD
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Zusatztext
Zum Zugreifpreis! Limitierte Sonderausgabe des Klassikers Elefant Oskar und seine Freunde haben eine Konferenz der Tiere einberufen, weil sie finden, dass die Menschen zu viel an Kriege und zu wenig an die Kinder denken. Schon bald aber müssen die Tiere feststellen, dass die Menschen sie nur ernst nehmen, wenn sie kluge Tricks anwenden. Das fällt ihnen nicht schwer! Erich Kästner schrieb seinen Antikriegs-Klassiker als Appell für die Rechte der Kinder 1949. Originalaufnahme des Zeichentrickfilm-Klassikers aus dem Jahr 1969 zum Sonderpreis von 6,95.
Autorenportrait
Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand. Walter Trier (1890-1951), in Prag geboren, studierte Kunst in Prag und München und wurde in Berlin zu einem der bekanntesten Pressezeichner seiner Zeit. 1929 illustrierte er Erich Kästners Emil und die Detektive, dem weitere Kinderbücher Kästners folgten. 1936 emigrierte er vor den Nationalsozialisten nach England, später nach Kanada, wo er bis zu seinem Tod als Illustrator und Karikaturist arbeitete. Rosemarie Fendel (1927-2013), geboren in Metternich, debütierte nach Schauspielunterricht bei Maria Koppenhöfer 1947 als Theaterschauspielerin in München. Weitere Engagements in Düsseldorf, Tübingen, Frankfurt und am Schillertheater (Berlin) folgten. Daneben trat sie in Film- und Fernsehproduktionen auf und schrieb Drehbücher für Filme und Fernsehspiele. 1973 erhielt sie die Goldene Kamera, 1978 den Adolf-Grimme-Preis und 2007 den Bayerischen Fernsehpreis verliehen. Seit 1948 ist Rosemarie Fendel zudem umfangreich in der Synchronisation tätig. Dabei avancierte sie für lange Zeit zur deutschen Standard-Synchronstimme für Elizabeth Taylor (u. a. in Cleopatra, Die Stunde der Komödianten oder Unternehmen Entebbe) und Jeanne Moreau (u. a. in Die Braut trug schwarz oder Viva Maria!). Daneben lieh sie ihre Stimme auch Gina Lollobrigida (Liebe, Brot und Fantasie), Simone Signoret (Die Teuflischen) oder Angie Dickinson (Der Schatten des Giganten). Klaus Havenstein (1922-1998) wurde in Wittenberge geboren, wuchs in Hamburg auf und lernte zunächst Lebensmittelkaufmann. Heimlich nahm er jedoch Schauspielunterricht. Im zweiten Weltkrieg geriet er in amerikanische Gefangenschaft und musste in einem Spezial Camp in Garmisch-Patenkirchen amerikanische Offiziere unterhalten. Dort wurde Havenstein für das Theater entdeckt und hatte wenig später am Garmischer Theater sein erstes Engagement. Havenstein gehörte zu den Gründern der "Münchner Lach- und Schießgesellschaft". Darüber hinaus wirkte er in zahlreichen Fernseh- und Filmproduktionen mit und arbeitete für den Bayerischen Rundfunk als Moderator. Er starb 1998 im Alter von 75 Jahren in München. Dr. Anton Reimer (1904-1970), geboren in Prag, war seit Ende der 1940er Jahre einer der meistbeschäftigten Synchronschauspieler Münchens. Er synchronisierte u.a. mehrmals Louis de Funès. In der kuriosen Synchronisation des Laurel & Hardy-Streifens 3 x Dick und Doof sprach Reimer alle männlichen Rollen. Außerdem synchronisierte er Donald Crisp, Victor Buono und Roland Young. Dr. Anton Reimer starb 1970 in München. Georg Valentin Thomalla (1915-1999), geboren in Kattowitz/Oberschlesien, lernte zunächst den Beruf des Kochs, schloss sich dann aber einer Wanderbühne als Schauspieler an. In den 1930er Jahren spielte er an den Theatern in Gelsenkirchen und Gera und fand bereits den Weg zu seinen späteren Stammtheatern als Boulevardschauspieler, der Komödie und dem Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Nach einigen kleineren Filmrollen während des Zweiten Weltkriegs begann seine eigentliche Karriere erst nach dem Krieg. Schnell wurde der kleine Mann populär, meist in Klamauk-Rollen. Zwischendurch spielte er weiterhin Theater in Berlin und war von 1948 bis 1956 Mitglied des Kabarett der Komiker in Berlin. Das Fernsehen führte schließlich zum endgültigen Durchbruch Thomallas. Seine Fernsehserie "Ein Abend mit Georg Thomalla" zählte Ende der 1960er Jahre zu den beliebtesten Programmen der Deutschen. Obwohl Thomalla in mehr als 120 Filmen mitwirkte, ist sein Filmschaffen vor allem durch seine Stimme geprägt. Er arbeitete als Synchronsprecher der Hollywood-Stars Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers und Bob Hope. Georg Thomalla starb 1999 in Starnberg.
Weitere Details
Erschienen: 20.09.2010
Umfang: 44 Min.
Sprache: Deutsch
Einband: JC
Format: 1.1 x 14.4 x 12.5 cm
Lesealter: Interessenalter: 6-9
ISBN/EAN: 9783837305241
Umbreit-Nr.: 960559
