Der kleine Mann und die kleine Miss
Gelesen von Martin Held, CD
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Zusatztext
Eigentlich heißt er Mäxchen Pichelsteiner, aber alle Welt kennt ihn nur als der kleine Mann. Das ist kein Wunder, denn Mäxchen ist nur fünf Zentimeter groß. Und so berühmt, dass sogar Mister Drinkwater höchstpersönlich aus Amerika anreist, um sein turbulentes Leben zu verfilmen. Als Emily den Film im fernen Alaska im Fernsehen sieht, traut sie ihren Augen kaum. Denn das Mädchen misst selbst nur fünf Zentimeter und seine Mutter ist eine geborene Pichelsteiner. Ob Emily und der kleine Mann verwandt sind? Erich Kästner erzählt hier die lustige Fortsetzung von "Der kleine Mann".
Autorenportrait
Horst Lemke (1922 - 1985), wurde in Berlin geboren. Kurz vor dem Abitur musste er die Schule wegen einer Goebbels-Karikatur verlassen. Dennoch konnte er von 1939 bis 1941 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei dem Grafiker Gerhard Ulrich studieren. Danach holten ihn erneut die politischen Verhältnisse ein und er wurde Soldat. Nach dem Krieg arbeitete er in Heidelberg als Werbegrafiker und als Illustrator für Buch- und Zeitschriftenverlage. Von 1957 bis zu seinem Tode lebte er in Brione, in der Nähe von Locarno/Schweiz. Horst Lemke hat vielen beliebten Kinderbüchern ihr Gesicht gegeben und unter anderem Texte von Max Kruse, Astrid Lindgren und James Krüss illustriert. Eine persönliche Freundschaft verband ihn mit Erich Kästner, dessen Kinderbücher - mit den Illustrationen von Walter Trier - Horst Lemke schon als Junge geliebt hatte. Nach dem Tod von Walter Trier 1951 illustrierte Horst Lemke Erich Kästners Kinderbücher, darunter die Autobiografie 'Als ich ein kleiner Junge war'. Horst Lemke wurde für den Hans-Christian-Andersen-Preis, eine der größten internationalen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur nominiert und mit dem Lewis-Carroll-Shelf Award sowie dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand. Martin Held (1908-1992), geboren in Berlin-Wedding, ging nach einer Lehre als Feinmechaniker zum Theater, u.a. nach Darmstadt und Frankfurt am Main. Hier machte er 1947 bei der deutschen Erstaufführung von Carl Zuckmayers "Des Teufels General" als General Harras auf sich aufmerksam. Schließlich holte ihn Boleslaw Barlog an die Staatlichen Schauspielbühnen nach Berlin. Dort übernahm er Rollen des Charakterfachs und spielte mit allen Schauspielern seiner Zeit: Fritz Kortner, Bernhard Minetti, Gert Voss, Ulrich Wildgruber, Horst Bollmann und andere. Als unvergessen gelten die Inszenierungen der Stücke Samuel Becketts (Warten auf Godot) mit Held, Ernst Schröder und Horst Bollmann. 1980 erhielt er den Bundesfilmpreis für sein langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film. Martin Held starb 1992 in Berlin. Lutz Mackensy, geboren 1944 in Hameln, besuchte die Max-Rheinhardt-Schauspielschule in Berlin. Er war festes Ensemblemitglied am Schillertheater Berlin und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit den 70er Jahren steht er hauptsächlich für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Einen hohen Bekanntheitsgrad genießt Lutz Mackensy auch als Sprecher für Funk und Fernsehen. Er ist in zahlreichen Hörbuchproduktionen für Kinder und Jugendliche zu hören und leiht seine einprägsame Stimme bekannten Schauspielern wie Al Pacino und Gary Oldman. Friedrich Schütter, 1921 in Düsseldorf; gründete 1951 zusammen mit Wolfgang Borchert (zufällige Namensgleichheit mit dem 1947 verstorbenen Schriftsteller) das Junge Theater in Hamburg, das später in Ernst Deutsch Theater umbenannt wurde. Doch seit den späten 1950er Jahren machte sich Schütter auch einen Namen als Schauspieler. Er trat in unzähligen Fernsehserien und Kinofilmen auf. Eine seiner bekanntesten Rollen war die des Chauffeurs Kröger in "Das Erbe der Guldenburgs". Als Synchronsprecher war Schütter fast untrennbar mit Lorne Greene verbunden, den er als Ben Cartwright in "Bonanza" oder auch in "Kampfstern Galactica" gesprochen hat. Friedrich Schütter starb 1995 in Hamburg.
Weitere Details
Erschienen: 01.02.2006
Umfang: 58 Min., 8 Tracks, 1 CD
Sprache: Deutsch
Einband: JC
Format: 1 x 14.2 x 12.5 cm
Lesealter: Interessenalter: 6-8
ISBN/EAN: 9783837301557
Umbreit-Nr.: 1633948
