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Das Paradox der Arbeitgeberverbände

Cover von Das Paradox der Arbeitgeberverbände

Von der Schwierigkeit, durchsetzungsstarke Unternehmensinteressen kollektiv zu vertreten, Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) 130

Behrens, Martin

Edition Sigma

16.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Arbeitgeberverbnden kommt eine herausragende Bedeutung fr die deutschen Arbeitsbeziehungen zu. Gemeinsam mit den Gewerkschaften sind sie ein zentraler Pfeiler im System der Verbandstarifvertrge und tragen somit dazu bei, die Arbeitsbedingungen und Entlohnung von Millionen Beschftigten zu gestalten. Wenig ist bislang darber bekannt, wie die dezidierten, starken Interessen der einzelnen Mitgliedsunternehmen zu einer kollektiven Verbandspolitik verschmolzen werden. Auf Basis einer quantitativen Analyse von 358 Arbeitgeberverbandssatzungen sowie qualitativer Informationsquellen kommt Behrens in dieser Studie zu dem Schluss, dass die Ausgangsinteressen durch die Verbnde nicht einfach zusammengefasst, sondern aktiv bearbeitet werden paradoxerweise erscheinen die kumulierten Interessen am Ende schwcher als die Einzelinteressen. Die Bearbeitung von Interessen greift auf innerverbandliche Regelungen zurck, die letztlich auch Einfluss auf die weitere Entwicklung der Verbnde ausben. Wie der Autor am Beispiel der Einfhrung von Mitgliedschaften ohne Tarifbindung (OT) zeigt, untersttzen statuarische Teilhaberechte der Mitglieder die Verbnde dabei, sich verbandspolitisch neu auszurichten.

Weitere Details

Erschienen: 01.08.2011

Umfang: 238 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.3 x 21 x 15 cm

ISBN/EAN: 9783836087308

Umbreit-Nr.: 1888476

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