Sitten, Satire, Aufklärung
Kalenderkupfer von Daniel Chodowiecki (1726-1801)
€24.00
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Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Daniel Chodowiecki war der führende Meister der Kalenderillustration. Einige dieser Bilder wurden zu Ikonen der Aufklärung. Zu seinem 300. Geburtstag rückt der Band diese Kalenderkupfer neu in den Blick. Kleine Kalender waren groß in Mode zur Zeit der Aufklärung. Die Illustrationen machten ihren besonderen Reiz aus. Daniel Chodowiecki in Berlin war der große Meister dieser winzigen Kupferstiche. Geschichte wie Zeitgeschehen, Literatur wie Völkerkunde breitete er in seinen Kalenderkupfern aus, vor allem aber die Sitten der eigenen Gegenwart. Tugend, Laster oder auch Dummheit sind wesentliche Konzepte seiner Serien. Mit seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe gelangen dem Künstler Bilder, in denen sich das Publikum selbst erkennen und betrachten konnte. Bisweilen wurden die Kalenderkupfer geringgeschätzt wegen des kleinen Formats. Doch fand Chodowiecki gerade wegen der Kleinheit zu einer besonderen Prägnanz in seinen Formulierungen. Mit seinen Bildern im Massenmedium Kalender kann Chodowiecki als der reichweitenstärkste Künstler seiner Zeit in den deutschen Ländern gelten. Einige davon wurden zu Ikonen der Aufklärung oder markieren Höhepunkte der deutschen Bildsatire. Zum 300. Geburtstag Daniel Chodowieckis rückt der Band dessen Kalenderkupfer neu in den Blick. Er erscheint zu einer Ausstellung im Gleimhaus und geht mit dieser der Frage nach, wie diese Radierungen mitgewirkt haben am Projekt Aufklärung und seinem umfassenden Programm der Bildung und Selbstbildung.
Weitere Details
Erschienen: 02.09.2026
Umfang: 176 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783835362239
Umbreit-Nr.: 1724920
