'Konservative Revolution' als historisches Problem
Begriff, Ideen und Netzwerke im 20. Jahrhundert
Marcus M Payk/Matthias Schloßberger
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Zusatztext
Historische Bestandsaufnahme eines umstrittenen Konzepts und politischen Kampfbegriffs Der Begriff der 'Konservativen Revolution' ist umkämpft und umstritten. Schon vor 1945 in der politischen Weltanschauungssprache inflationär verwendet, wurde er ab den 1950er Jahren als Sammelbezeichnung für das rechtsintellektuelle Milieu Weimars popularisiert, später von der Forschung jedoch als zu unscharf kritisiert. Trotzdem spielte und spielt er in der Geschichtsschreibung wie in der tagespolitischen Debatte weiterhin eine bedeutsame Rolle. Dieser Band unternimmt eine aktuelle Bestandsaufnahme, indem die Autor:innen den Stellenwert des Begriffs in der Ideen-, Intellektuellen- und politischen Ereignisgeschichte Deutschlands und weiterer Länder rekonstruieren. Dabei werden einerseits die mit diesem Schlagwort verknüpften Konzepte und politischen Strategien untersucht - andererseits leuchtet der Band für verschiedene Phasen des 20. Jahrhunderts einzelne Kontexte aus, in denen von einer 'Konservativen Revolution' gesprochen wurde. Die Beiträger:innen leisten so wichtige historische Grundlagenarbeit und bieten ein Fundament für zukünftige Diskussionen und Reflexionen. Aus dem Inhalt: Claudia Kemper über jungkonservative Selbstinszenierungen Alexander Ebner über autoritäres Wirtschaftsdenken Maik Tändler über Mohler in der frühen Bundesrepublik
Weitere Details
Erschienen: 18.11.2026
Umfang: 376 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783835360600
Umbreit-Nr.: 1724853
