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Rilkes Korrespondenzen

Cover von Rilkes Korrespondenzen

eBook - Beide Seiten. Autoren und Wissenschaftler im Gespräch

Alexander Honold/Irmgard M Wirtz

WALLSTEIN

15.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Rilkes Korrespondenzen-Werk wird als Medium und Schreibform anhand ausgewählter Briefwechsel und in seinem Reflexionsprozess vorgestellt. Neben berühmten Korrespondentinnen sind auch die Alltagskorrespondenz und die Epistolographie in seiner Prosa enthalten.

Rainer Maria Rilke hat, wie andere bedeutende Dichter der Moderne, ein reichhaltiges und vielfältiges Briefwerk hinterlassen. Quantitativ wie auch im Hinblick auf die ästhetische Tragweite und biographische Bedeutung dieser Briefzeugnisse lässt sich von einem Werk neben dem Werk sprechen. Ausgehend von Rilkes Tendenzen zur Selbst-Fiktionalisierung untersuchen die Beiträge die Dynamik einzelner Briefbeziehungen: die Korrespondenz mit Lou Andreas-Salomé als Medium der transitorischen Alltäglichkeit oder den Figuren des Scheiterns, dem Herzwerk in der Korrespondenz mit Magda von Hattingberg, den hohen Ton der Briefe Marina Zwetajewas und nicht zuletzt die Geschäftskorrespondenz. Erstmals werden die Briefe an die Russin Angela Guttmann, der Walliser Mäzenin Marietta de Courten und der Fürstin Gagarine im Kontext vorgestellt. Begleitend zu den Briefzeugnissen ist die Briefhaltigkeit seines Erzählens in den "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" zu sehen, und auch das Spannungsfeld von Verlust und Anverwandlung der "Briefe an einen jungen Dichter".

Autorenportrait

Alexander Honold, geb. 1962, ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Irmgard M. Wirtz, Leiterin des Schweizerischen Literaturarchivs, PD am Institut für Germanistik, Bern.

Weitere Details

Erschienen: 04.11.2019

Umfang: 288 S., 1.64 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783835343962

Umbreit-Nr.: 8189222

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