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Die Erfindung des Dichterbundes

Cover von Die Erfindung des Dichterbundes

Die Medienpraktiken des Göttinger Hains

Thomalla, Erika

Wallstein Verlag

19.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Die Studie untersucht die Medienstrategien und Selbstentwürfe des Göttinger Hains. 'Der Bund ist ewig!' - So lautete die Losung der studentischen Gruppe, die sich im Herbst 1772 beim Schwur unter einer Eiche formierte und unter dem Namen Göttinger Hain bekannt wurde. Die proklamierte Ewigkeit dauerte zwar nur wenige Jahre, der Wahlspruch hat sich aber insofern erfüllt, als der Göttinger Hain bis heute als paradigmatischer Fall eines Dichterbundes gilt. Diese Zuschreibung ist kein bloßer Zufall: Nicht nur der Name, sondern auch das Konzept des Dichterbundes geht auf die Göttinger Studenten selbst zurück. Die Studie zeichnet nach, wie die Gruppenmitglieder durch die gemeinsame Diskussion, wechselseitige Kritik und Korrektur ihrer Texte beständig an ihrer kollektiven Identität feilten. Bemerkenswert ist, dass ihre Selbstentwürfe adressaten- und medienabhängig variierten. Die Studenten passten ihre Texte und das Gruppenprofil immer wieder an neue Kontexte an. Es gibt demnach nicht den Hainbund, sondern eine Pluralität von Bünden, die strategisch und zeitlich divergieren.

Weitere Details

Erschienen: 04.04.2018

Umfang: 156 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1.3 x 22.7 x 14.7 cm

ISBN/EAN: 9783835332195

Umbreit-Nr.: 3276599

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