Farbe und Charakter
Das Porträt im Expressionismus am Beispiel des Werks Karl Schmidt-Rottluffs bis 1923
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Zusatztext
Wie kann ein so gegenstandsgebundenes Bildthema wie das Porträt gerade im Expressionismus behandelt werden, dem in besonderem Maße die Freiheit künstlerischen Ausdrucks zugeschrieben wird? Dieser Fragestellung wird das Werk eines bestimmten Künstlers unterzogen: Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), ständiges Mitglied der Künstlergemeinschaft "Brücke". Seine Porträtierten sind zumeist Verwandte, Freunde und Bekannte, weniger mit besonderer Rücksicht zu behandelnde Auftraggeber. Die Porträts bieten Vergleichsmöglichkeiten hinsichtlich unterschiedlicher Werkphasen, Techniken - v.a. des im Expressionismus so wichtigen Holzschnitts - und Künstler. Grundlage der Untersuchung bildet jeweils das einzelne Werk unter besonderer Berücksichtigung der Ausdrucksmöglichkeiten der Farbe. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die besondere Behandlung der Farbe in der Lage ist, Aussagen über den Porträtierten zu machen. Unter diesem Aspekt wird der Begriff der Ähnlichkeit, die Unterscheidung von Typus und Porträt, die Rolle des Porträtschemas, das Verhältnis von Figur und Grund sowie die Darstellung von Charaktereigenschaften untersucht.
Weitere Details
Erschienen: 31.12.2003
Umfang: 440 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.7 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783833011313
Umbreit-Nr.: 1865466
