Selektion und Gerechtigkeit in der Schule
Studien zum Schul- und Bildungsrecht 1
Institut für Bildungsforschung und Bildungsrecht e V
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
€39.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Zahlreiche empirische Untersuchungen belegen die hohe soziale Selektivitt des deutschen Schulsystems. Das bestehende gegliederte Schulsystem fhrt bei Schlerinnen und Schlern mit bestimmter sozialer bzw. ethnischer Herkunft, aber auch bei solchen mit krperlichen und seelischen Beeintrchtigungen zu gravierenden Benachteiligungen. Dieser Befund steht bildungspolitisch im Widerspruch zu der allseits erhobenen Forderung nach Chancengleichheit im Schulwesen, aber auch in einem Spannungsverhltnis zu verschiedenen verfassungsrechtlichen Verbrgungen, insbesondere Art. 3 und 20 GG. Allerdings muss Ungleichbehandlung nicht ungerecht sein, da Differenzierungen einen Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit und zur Kompensation herkunfts- oder anderweitig bedingter Nachteile leisten knnen. Die Bewertung ist dabei oft schwer: So werden die Vor- und Nachteile der Selektion bzw. von Integration oder Inklusion im Zusammenhang mit dem Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen mit schweren Behinderungen kontrovers diskutiert. Das ambivalente Verhltnis zwischen Selektion und Gerechtigkeit steht jedenfalls auch zehn Jahre nach Erscheinen der ersten PISA-Studie unvermindert im Zentrum der bildungspolitischen Diskussion.
Weitere Details
Erschienen: 10.05.2012
Umfang: 136 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22.8 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783832976163
Umbreit-Nr.: 3475461
