Der Begriff Person bei Kant und neurologische Erkenntnisse
Moralisches Gesetz und Freiheit, Überlegungen aus einer rechtswissenschaftlichen Sicht
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Zusatztext
Der Autor behandelt die Frage, ob moralisches Gesetz und Freiheit, die magebenden Kriterien des Begriffes Person bei Kant, durch die aktuellen neurologischen Erkenntnisse besttigt werden. Die Errterung des moralischen Gesetzes kommt zu dem Ergebnis, dass der von Kant als moralisches Gesetz formulierte kategorische Imperativ in die Form des Gesetzes und eine Anweisung zum Handeln in der Sinnenwelt aufzuspalten ist, weil Kant diese Anweisung als a priori vorliegend nicht berzeugend begrndet. Dies besttigen die fr den naturwissenschaftlichen Laien zur Verfgung stehenden neurologischen Erkenntnisse: Das moralische Gesetz als Form kann der genetisch vorgegebenen Fhigkeit des Menschen, moralisches Handeln zu lernen, zugeordnet werden; moralisches Handeln muss aber gelernt werden, die Handlungsanweisung des kategorischen Imperativ besteht deshalb nicht a priori im Sinne von Kant. Nicht so ungewhnlich ist das Ergebnis der Errterung des Begriffes Freiheit: Die Fhigkeit des Menschen, spekulativ abstrakte Gesetze in seine Willensbildung einzubeziehen, umfasst den Begriff Freiheit bei Kant; mit Kant ist aber davon auszugehen, dass Handeln in der sinnlichen Welt determiniert ist.
Weitere Details
Erschienen: 17.01.2012
Umfang: 87 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783832971946
Umbreit-Nr.: 5916111
