Das Staatsdenken der Renaissance - Vom gedachten zum erlebten Staat
Staatsverständnisse 55
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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Zusatztext
Die Renaissance ist eine Epoche, die das Neue betont und sich rhetorisch vom Mittelalter abgrenzt. Dieser Umbruch ist unauflslich mit dem Bildungsprogramm des Humanismus verbunden. Obwohl die Denker der Renaissance sich der Antike zuwenden, sind sie sehr innovativ. Sie knpfen an das Alte weniger mit dem Ziel an, das Gegenwrtige zu erhalten. Vielmehr mchten sie es erneuern und reformieren. Im Mittelpunkt des interdisziplinr angelegten Bandes steht die italienische Renaissance. Der Band greift die These Jakob Burckhardts auf, dass die Renaissance an der Entstehung des modernen Staates einen wichtigen Anteil hatte. Dieser ist kein natrlich gewachsenes Gebilde, sondern ein menschliches Produkt, das im bergang vom Mittelalter zur Neuzeit entstanden ist und sich im Geschichtsverlauf stndig wandelt. Die Renaissance-Utopien nehmen viele staatliche Ordnungsstrukturen und Institutionen bereits vorweg. Weitere Themen des Bandes sind die mittelalterlichen Grundlagen des Staatsdenkens der Renaissance (Dante und Marsilius), der Brgerhumanismus (Bruni, Bracciolini u.a.), Machiavelli, seine Generation (Vettori) und die zeitgenssische Rezeption seiner Werke, sowie das Verhltnis von bildender Kunst, Literatur und Politik.
Weitere Details
Erschienen: 21.05.2013
Umfang: 287 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783832970468
Umbreit-Nr.: 4790940
