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Richard Martin Honig (1890-1981) - Leben und Frühwerk eines deutschen Juristen jüdischer Herkunft

Cover von Richard Martin Honig (1890-1981) - Leben und Frühwerk eines deutschen Juristen jüdischer Herkunft

Zugleich ein Beitrag zur Entwicklung der modernen Lehre von der objektiven Zurechnung, Studien zum Strafrecht 49

Weiglin, David Christopher

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

49.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Bedeutende Autoren wie Roxin sehen in Richard Honig einen Vorlufer der modernen Lehre von der objektiven Zurechnung. Demgegenber erscheint bereits bei oberflchlicher Lektre seines Beitrags zweifelhaft, ob Honig nicht vielmehr als Wegbereiter des Finalismus anzusehen ist. Eine intensive Auseinandersetzung mit Honig war allein aus diesem Grunde berfllig und dringend geboten. Honigs persnlicher Werdegang stand unter einem denkbar ungnstigen Stern. Als politisch unliebsamer Wissenschaftler, der zudem noch jdischer Herkunft war, verlor er als einer der ersten Gttinger Universittslehrer nach der "Machtergreifung" Hitlers seine Professur. Das hatte nicht nur zur Folge, dass er zunchst im Exil Zuflucht suchen musste, sondern auch, dass sein wissenschaftliches Werk in Deutschland zunchst an Beachtung verlor und von ihm weder fortgefhrt noch verteidigt werden konnte. In wissenschaftlicher Hinsicht wird Honig nicht nur mit dem teleologischen Rechtsgutsbegriff, sondern auch mit dem Begriff der objektiven Zurechnung in Verbindung gebracht. Der Autor zeigt auf, welche seiner Gedanken zutreffend, welche aber auch inadquat aufgegriffen wurden.

Weitere Details

Erschienen: 18.02.2011

Umfang: 202 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783832960100

Umbreit-Nr.: 5919667

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