Rechts- und Staatsphilosophie des Relativismus
Pluralismus, Demokratie und Rechtsgeltung bei Gustav Radbruch, Staatsverständnisse 38
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
€29.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Ausgehend von einem erkenntnistheoretisch begrndeten Relativismus, der keine Staats- und Rechtsauffassung und keine politische Parteilehre als beweisbar richtig anerkennt, pldierte Gustav Radbruch (1878-1949) entschieden fr eine parteienstaatliche Demokratie. Insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus bekannte sich der Rechtsphilosoph und Weimarer Reichsjustizminister zum Schutz des relativistischen Standpunktes zur Intoleranz gegenber der Intoleranz. Nach 1945 verweigerte er mittels der spter sogenannten Radbruch'schen Formel unertrglich ungerechten Gesetzen die Rechtsgeltung. Vorliegender Band untersucht die Grundlagen und Tragweite von Radbruchs Staats- und Demokratieverstndnis sowie seiner Lehre zur Geltungsbegrenzung positiven staatlichen Rechts.
Weitere Details
Erschienen: 21.03.2011
Umfang: 266 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783832949938
Umbreit-Nr.: 5921426
