Seuchen, Epidemien und Pandemien im Film
Ein kaleidoskopisches Panorama zur Geschichte des Infektionsfilms, Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur 34, Schriftenreihe der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien
Dennis Henkel/Hans Jürgen Wulff
€34.90
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Zusatztext
COVID-19: der Name einer ansteckenden Erkrankung, zugleich Sigle einer aktuellen gesellschaftlichen und globalen Katastrophe. Doch waren Epidemien von Beginn der Geschichte an allgegenwärtige Bedrohungen die Menschheit. Dieser Band zeigt, wie sich von Beginn an der Film der Seuchenthematik angenommen hat. Immer ging es um die dramatischen Folgen der diversen Krankheiten, um persönliche Katastrophen, um Zusammenbrüche gesellschaftlicher Ordnung. Aber es ging auch um das Ethos des Helfens und insbesondere die Leistungen sozialer und medizinischer Versorgung. In einem Kaleidoskop interdisziplinär-historischer Analysen versammelt der Band Beiträge aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie z.B. Filmgeschichte, Medizingeschichte, Musik- oder Literaturwissenschaft, die neue und überraschende Blickwinkel auf altbekannte Geißeln der Menschheit eröffnen. Die Sammlung führt uns ebenso plastisch wie unterhaltsam vor Augen, wie facettenreich die Filmkunst - in reziproker Beeinflussung und Spiegelung der realen gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbrüche - das Phänomen von Epidemien und Pandemien auf die Leinwand bannte und dabei unsere Kultur wie Gesellschaft nachhaltig prägte.
Autorenportrait
Dennis Henkel, Dr. med., Arzt, Buchautor. Zahlreiche Veröffentlichungen in med. Fachjournalen zum Thema Darstellung der Medizin im Film; Promotion über Suchtdarstellung im frühen Kino.
Weitere Details
Erschienen: 19.07.2022
Umfang: 304 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.1 x 24 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783830944850
Umbreit-Nr.: 6320561
