Die Lausitzer
Von der ersten europäischen Gemeinschaft bis zu den eingewanderten Slawen, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft 27
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Zusatztext
In der Schule haben wir gelernt, das heutige Deutschland sei schon immer von germanischen Stmmen besiedelt gewesen. Nur in historisch begrenzter Zeit, nmlich etwa vom sechsten bis zum zwlften Jahrhundert, htten in Mitteldeutschland, dem heutigen Ostdeutschland, Slawen gewohnt. Die seien dort irgendwie eingesickert. Wie aber kommt es, dass im Gebiet zwischen Elbe/Saale und Oder mehr als vier Fnftel aller Ortsnamen slawischer Herkunft sind? Noch deutlicher wird es bei den Flurnamen. Um dieser Frage nachzugehen, begibt sich Gnter Wermusch auf eine Entdeckungsreise, die ihn bis in das zweite Jahrtausend vor der Zeitenwende fhrt. Er hinterfragt dabei Homers Epen ber den Trojanischen Krieg, sucht nach der Identitt von Gestalten aus dem Alten Testament und befasst sich mit der Auslegung antiker Inschriften, wie etwa auf der Nautenstele von Notre Dame. Immer wieder stt er dabei auf die uralte Sprache der Vneter, in der sich schon die Tror, die Vneter in Oberitalien und auch die keltischen Gallier verstndigt haben.
Autorenportrait
Günter Wermusch, geboren 1936 in Coswig/Anhalt, ist deutscher Historiker mit Studium in Moskau und Berlin. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen neben 32 Übersetzungen von Büchern aus dem Russischen und Englischen auch 11 eigene Werke, vornehmlich zu historischen Themen. Zusammen mit Dr. Klaus Goldmann verortete Wermusch 1996 das sagenhafte "Handelsemporium Vineta" in der Barther Region der Ostsee. Seit 1999 trägt Barth nun auch den Zusatz "Vineta-Stadt".
Weitere Details
Erschienen: 28.10.2015
Umfang: 234 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 21.5 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783828836334
Umbreit-Nr.: 8672993
