Die Sprache der (Un-)Sicherheit
Die Konstruktion von Bedrohung im Sicherheitspolitischen Diskurs der Bundesrepublik Deutschland, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Politikwissenschaft 51
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Zusatztext
(Un)-Sicherheit ist immer eine Frage der Interpretation. Durch politische Sprache werden Bedrohung und Unsicherheit gezielt konstruiert, so dass sich Gesetze legitimieren lassen, die andernfalls kaum mehrheitsfhig wren. Am Beispiel der politischen Debatten um die Einfhrung der Vorratsdatenspeicherung und der Online-Durchsuchung (BKA-Gesetz) untersucht Matthias Schulze den sicherheitspolitischen Diskurs nach eben solchen Bedrohungskonstruktionen. Wer sind dabei die zentralen Unsicherheitsproduzenten und wie gehen sie vor? Wie werden Unsicherheit und Bedrohung sprachlich konstruiert, um damit Politik zu betreiben? Gibt es eine hintergrndige Sicherheitsphilosophie, eine Methode der Angst? Mit der Beantwortung dieser Fragen leistet Schulze einen Beitrag zur Entschlsselung politischer Sprache und schrft das Bewusstsein dafr, wie Gesetzesvorhaben legitimiert werden, die verfassungsrechtlich bedenklich sind und Freiheitsrechte beschneiden.
Weitere Details
Erschienen: 02.05.2012
Umfang: 158 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.4 x 21 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783828829480
Umbreit-Nr.: 3453723
