Theater ohne Illusionen
Georg Büchners Ästhetik der Emanzipation, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Literaturwissenschaft 19
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Zusatztext
In Verschrnkung mit dem historischen und kulturphilosophischen Kontext veranschaulicht Theater ohne Illusionen die Auffassung, dass Georg Bchners Dramen als stringente Fortfhrung seiner politischen, sozialrevolutionren Praxis mit den Mitteln des Theaters aufgefasst werden knnen. Beginnend mit Dantons Tod und kulminierend in Woyzeck, versuchte Bchner bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts, mit einer materialistisch fundierten sthetik ein geschichtsbewusstes Erkenntnismittel von Realitt bereitzustellen. Christina Kaindl-Hnigs Buch zeigt, wie Bchners kritische Konzeption eines 'Theaters ohne Illusionen' den entlarvenden Blick auf gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen zu schrfen sucht, um mit dieser sthetik der Emanzipation in den Menschen das Bewusstsein fr selbstbestimmtes Handeln zu erwecken. Vor dem Hintergrund der inszenatorischen Verhllungen heutiger Medien gewinnt dieser politisch-sthetische Ansatz ungeahnte Aktualitt.
Weitere Details
Erschienen: 30.08.2011
Umfang: 426 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783828826465
Umbreit-Nr.: 1998738
