Fetisch Intelligenz
Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt
Intelligenz wird überbewertet!
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Zusatztext
Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv? Der IQ als Machtinstrument Gisela Schmalz untersucht, wie 'Intelligenz' von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken. Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren. Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.
Autorenportrait
Gisela Schmalz ist Professorin für Strategische Führung, Wirtschafts- und Digitalethik. Sie forscht auf der Schnittstelle Philosophie, Technologie und Wirtschaft. Bei der Dt. Gesellschaft für Philosophie leitet sie die Gruppe Künstliche Intelligenz.
Weitere Details
Erschienen: 31.07.2026
Umfang: 288 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783827015396
Umbreit-Nr.: 984190
