Ewig ist das Vorläufige
Gedichte
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Zusatztext
Die einen, die andern Wer sich in die erste Reihe setzt, will gesehen werden. Wer sich in die letzte Reihe setzt, will all jene sehen, die gesehen werden wollen. Und die einen kommen bloß, weil die andern da sind, und die andern gehen nur, wenn auch die einen gehen. Die einen sehen sich mit den Augen der andern, und wenn die andern nicht da sind, sehen beide nichts. Und beide wären anders, wenn es die andern nicht gäbe. Und wenn die einen nicht da sind, drehen die andern so lange an der Kurbel, bis die einen wieder da sind.
Autorenportrait
Franz Hodjak, geb. 1944 in Hermannstadt, Rumänien; Abitur, Militärdienst, Hilfsarbeiter; Studium der Germanistik und Rumänistik in Klausenburg, Rumänien; 1970-1992 Lektor für deutschsprachige Bücher im Dacia Verlag, Klausenburg; 1992 Übersiedlung nach Deutschland; lebt als freier Schriftsteller in Usingen i.Ts. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. der Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (1990), Nikolaus-Lenau-Preis (1996), Kester-Haeusler-Ehrengabe der Schillerstiftung (2005), Kulturpreis der Siebenbürger Sachsen (2013), Literaturpreis der 3. Internationalen Buchmesse in Klausenburg (Rumänien) (2015).
Weitere Details
Erschienen: 27.02.2025
Umfang: 132 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783826090172
Umbreit-Nr.: 5861453
