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Vom Weltschmerz zum Selbstgenuss

Cover von Vom Weltschmerz zum Selbstgenuss

Max Stirners philosophische Therapie der Moderne, Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften 620, Reihe Philosophie

Hildebrandt, Alexander

Königshausen & Neumann

49.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

In der vorliegenden Studie soll Max Stirner als moderner philosophischer Therapeut im Geiste Epikurs ausgewiesen werden: Stirner antwortet dem europäischen, in Aufklärung begriffenen Zeitgeist, der zwischen emphatischem Fortschrittsglauben und traumatischem Nihilismus schwankt. Beide Tendenzen führt er auf eine grundlegend 'geistige Besessenheit' des Menschen zurück, die er mit dem Mittel der Ironie in Form einer subversiven Sprach-, Ideologie-, und Herrschaftskritik zu kurieren sucht. Die zentrale Leistung Stirners liegt darin, die leibhaftige Erste-Person-Perspektive radikal ausbuchstabiert zu haben, ohne sich in diese gefangen zu geben. Eigentum statt Besessenheit ist das titelgebende therapeutische Motto von Stirners Hauptwerk Der Einzige und sein Eigentum (1844). Zuletzt zielt Sirners Behandlung auf eine mystische Haltung, welche die unauflösliche Paradoxie zwischen Wirklichkeit und Begriff lächelnd erkennt und auf diese Weise den Selbstgenuss mit dem Selbstverzehr, die Lebenskunst mit der Sterbekunst versöhnen will.

Autorenportrait

Alexander S. Hildebrandt studierte Philosophie, Kunst- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Kassel, Würzburg, Erlangen und Wuppertal. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Metaphysik, der Religions- und Existenzphilosophie sowie an der Schnittstelle von Seelsorge, Therapie und Lebenskunst.

Weitere Details

Erschienen: 30.05.2022

Umfang: 284 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.4 x 23.5 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783826076077

Umbreit-Nr.: 5211520

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