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Aghet: Totenklage und Gedächtnis des Schreckens

Cover von Aghet: Totenklage und Gedächtnis des Schreckens

Türken und Armenier 1915, Studien zur deutsch-türkischen Literatur und Kultur 10

Michael Hofmann/Miriam Esau/Ulrich Klan

Königshausen & Neumann

68.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit der Erinnerung an die Vertreibung und Ermordung Hunderttausender Armenier*innen im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs (und bereits vorher). Sie stellen die Frage, ob es heute hundert Jahre nach den Ereignissen möglich ist, dass Armenier, Türken und Deutsche gemeinsam der Opfer gedenken und mit den Nachfahren trauern. Der Band präsentiert zum Teil unveröffentlichte historische Dokumente von Armin T. Wegner, Johannes Lepsius und Wilhelm Litten, die als Deutsche Zeugen der Vertreibung und des Massenmordes an den Armeniern wurden. Ein begleitender Kommentarteil erläutert die historischen Dokumente und die weiteren Beiträge referieren den neuesten Forschungsstand zum Thema, stellen die Frage, wie mit den Wunden der Geschichte im historischen Gedächtnis umgegangen werden kann, und untersuchen verschiedene Versuche literarischer, filmischer und bildkünstlerischer Art, das Gedächtnis von Aghet zu bewahren und neuen Generationen weiter zu vermitteln.

Autorenportrait

Die Herausgeber sind Michael Hofmann, Miriam Esau und Ulrich Klan.

Weitere Details

Erschienen: 15.12.2020

Umfang: 430 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 3 x 23.5 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783826069710

Umbreit-Nr.: 431782

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