Literatur als Selbstexegese
Eine ethnographische Poetik der Transgression, Epistemata - Literaturwissenschaft 912
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Zusatztext
Literatur birgt - wie auch andere Formen der Kunst - durch ihre (ästhetische) Distanzierung vom jeweiligen Kontext, dem sie entspringt, ein immenses Potential kultureller Selbstbefremdung. Jenseits von Gut und Böse kann sie so symbolische, strukturelle und moralische Phänomene der eigenen Kultur kommentieren, das vermeintlich Ausgegrenzte zur Aufführung bringen und die Ordnung der Dinge in Frage stellen. Wie viel Wissen um den Menschen steckt in der Literatur? Und wie viel Poesie in der Ethnographie? Eine Theorie der Transgression (Nietzsche, Bataille, Foucault) bildet den Ausgangspunkt für Analysen literarischer Texte, die eine Anthropologie des Westens (Rabinow) vollziehen.
Weitere Details
Erschienen: 15.08.2019
Umfang: 144 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783826068669
Umbreit-Nr.: 7890201
