Schiller et la Trivialliteratur/Schiller und die Trivialliteratur
Critique, appropriation et prolongements/Kritik, Aneignung und Wirkung, Dt/frz
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Zusatztext
Vorliegende Studie wird der - fruchtbaren, aber verkannten - Dialektik gewidmet, die sich am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen Friedrich Schiller und der Trivialliteratur entwickelt hat. Die so genannte niedere Literatur, die sich im 18. Jahrhundert herausbildet, zieht einen tiefgreifenden und dauerhaften Wandel des Buchmarkts und der literarischen Praxis nach sich. Trotz der eindrucksvollen Resonanz des Phänomens sowohl beim Publikum als auch bei Schriftstellern war Schillers Einstellung zu jener Produktion nicht Gegenstand eingehender Untersuchungen. Allgemein wird auf Grund einer bestreitbaren Dichotomisierung des literarischen Feldes nur der abschätzige Blick des großen Schriftstellers auf diese Massenproduktion festgehalten. Doch verrät eine genaue Untersuchung von Schillers Werk dessen unleugbare Aufmerksamkeit für die Trivialliteratur, die sowohl in seiner Ergründung der trivialen Schreibverfahren als auch in seiner Übernahme etlicher Komponenten von Werken der niederen Literatur erkennbar ist. Die Analyse von Schillers vielfältigem Interesse für jene Schriften erhellt schließlich seine Auffassung des literarischen Feldes, seine Schaffensdynamik und, allgemein gesehen, die fruchtbare Dialektik zwischen hoher und niederer Literatur.
Weitere Details
Erschienen: 25.08.2019
Umfang: 516 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.8 x 24 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783826067860
Umbreit-Nr.: 7876512
