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Denken wider den Szientismus?

Cover von Denken wider den Szientismus?

Zur Bestimmung der Philosophie im Anschluss an Heidegger und Wittgenstein, Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften 588, Reihe Philosophie

Bartz, Andreas

Königshausen & Neumann

38.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Mit diesem Buch legt der Autor eine Revision gängiger Lesarten vor. Er zeigt, dass sich die eigentümlich performativen Denkweisen von Heidegger und Wittgenstein in ihrem kritischen Verhältnis zum Szientismus ähneln. Die ausdrücklich nicht szientistischen Denkbewegungen der beiden werden genauer untersucht, um durch einen kritischen Vergleich eine Bestimmung der Philosophie in ihrer Eigenheit zu gewinnen. Erstmalig berücksichtigt der Autor dabei Marginalien in Heideggers Handexemplar des ,Tractatus. Hier zeigt sich eine Nähe zum frühen Wittgenstein, dessen Ausführungen zum Mystischen mit Heideggers Sigetik in Bezug gesetzt werden. Zudem wird untersucht, inwiefern sich insbesondere Wittgensteins Spätphilosophie von Heidegger her als implizite hermeneutische Phänomenologie lesen lässt. Auch das Künstlerisch-Dichterische im Philosophieverständnis beider Denker wird als Kernmotiv behandelt. Im letzten Teil des Buches steht die Frage im Zentrum, ob eine so konzipierte Philosophie ihre Eigenständigkeit gegenüber den (Natur-)Wissenschaften behaupten und sich womöglich trotzdem als dialogfähig mit anderen Disziplinen erweisen kann.

Autorenportrait

Andreas Bartz studierte Philosophie, Anglistik und Geschichtswissenschaft in Wuppertal, Leuven und Freiburg im Breisgau. Seine Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal wurde von László Tengelyi und Peter Trawny betreut.

Weitere Details

Erschienen: 15.11.2017

Umfang: 206 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 23.5 x 15.4 cm

ISBN/EAN: 9783826063633

Umbreit-Nr.: 3056461

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