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'Celans Gedichte wollen das äußerste Entsetzen durch Verschweigen sagen'

Cover von 'Celans Gedichte wollen das äußerste Entsetzen durch Verschweigen sagen'

Zu Paul Celan und Theodor W. Adorno, Epistemata - Literaturwissenschaft 799

Teubner, Kim

Königshausen & Neumann

84.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Nach Theodor W. Adorno ist es nach Auschwitz nicht mehr möglich, Lyrik zu schreiben. Was dennoch entsteht, bezeichnet er als barbarisch, ebenso wie die wissenschaftliche Auseinandersetzung damit. Paul Celan schreibt Lyrik nach Auschwitz. Für ihn ist sie nicht nur möglich, sondern notwendig. Und Adorno bezeichnet Celan als den größten deutschsprachigen Lyriker seiner Zeit. Mit dieser komplizierten Konstellation setzt sich die Arbeit auseinander. Damit, wie der Kulturtheoretiker und der Dichter zu ihrer jeweiligen Auffassung von Lyrik gelangen und mit ihrer Auseinandersetzung mit dem Werk des jeweils anderen. Mit ihren Widersprüchen gegeneinander und ihren Erwartungen aneinander. Und sie zeigt, dass die beiden letztlich beinahe tragisch aneinander vorbei sprechen, dass ihre Positionen eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt sind, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Autorenportrait

Kim Teuber studierte Germanistik und Philosophie in Aachen. 2012 promovierte sie dort mit der vorliegenden Arbeit.

Weitere Details

Erschienen: 15.07.2014

Umfang: 610 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 3.2 x 23.5 x 15.6 cm

ISBN/EAN: 9783826053221

Umbreit-Nr.: 5938915

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