Perfektibilität gegen Perfektion
Rousseaus Theorie gesellschaftlicher Praxis, Texte zur Theorie und Geschichte der Bildung 4
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Zusatztext
Die vorliegende Studie über Rousseaus Theorie der Perfektibilität stellt in den Mittelpunkt den Perspektivenwechsel des Ideals der perfectio zu der Idee der perfectibilité. Dieser in der Renaissance durch neuzeitliche Wissenschaft eingeleitete erkenntnistheoretische Perspektivenwechsel erfordert in der Periode der Aufklärung eine geschichtsphilosophische Interpretation, durch die der Mensch als Subjekt der Geschichte auf den Weltplan tritt. Rousseaus Entwurf einer zukünftigen Geschichte der Menschheit ist der vielleicht erste bildungstheoretisch vermittelte Versuch, die Geschichte der Menschheit als Naturgeschichte der menschlichen Freiheit zu deuten und als Bildungsgeschichte exemplarisch zu realisieren.
Autorenportrait
Ursula Reitemeyer (geb. 1955) ist Privatdozentin und arbeitet am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Bisherige Veröffentlichungen beziehen sich auf die praktische Philosophie des Junghegelianismus und systematische Aspekte der Philosophie der Erziehung.
Weitere Details
Erschienen: 28.12.2013
Umfang: 222 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 22 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783825826437
Umbreit-Nr.: 5719249
