Ikonisierungsprozesse jüdischer Selbstwahrnehmung/Processes of Iconization in Jewish Self-Perception
Trumah Zeitschrift der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg 22 Trumah1.22Ikonisierungsprozesse jüdischer Selbstwahrnehmung/Processes of iconization in Jewish self-perception - D, Trumah 22, Zeitschrift der Hochschule für Jüdische Studien Heidel
Hochschule für Jüdische Studien/Frederek Musall/Annette Weber u a
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb
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Zusatztext
Gibt es bzw. kann es im Judentum Ikonisierungsprozesse geben, wenn die Hebräische Bibel mehrfach ein Bilderverbot formuliert? Bis heute haben Bilderverbot und prophetischer Ikonoklasmus maßgeblich zu dem Eindruck beigetragen, dass das Judentum generell bilder- und kunstfeindlich sei, auch wenn das Bilderverbot vor allem die jüdische Kultpraxis betrifft. Nichtsdestotrotz hat sich über die Jahrtausende eine facettenreiche Bild- und Symbolkultur im Judentum entwickelt, in der Denk-, Sprachbilder mit Bildzeichen und Artefakten kommunizieren und neue Bedeutungskontexte schaffen, die sich inhaltlich verselbstständigen und formal eigenständig weiterentwickeln können. Mit der vorliegenden Ausgabe von Trumah soll aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein Brückenschlag zwischen Jüdischen Studien und Bildwissenschaft(en) angestrebt werden, um somit exemplarisch neue Perspektiven auf die Bild-Kulturen des Judentums und deren vielschichtige mediale Artikulation zu eröffnen.
Weitere Details
Erschienen: 02.12.2014
Umfang: VIII, 195 S., 40 Fotos
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783825363611
Umbreit-Nr.: 7198002
