Interaktionale Sprache im Dramenwerk von Andreas Gryphius
Literatur- und sprachwissenschaftliche Studien, Sprache - Literatur und Geschichte 53, Studien zur Linguistik/Germanistik
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb
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Zusatztext
Wie gestaltet Gryphius in seinem Dramenwerk interaktionale Sprache? Inwiefern dienen seine Stücke als rhetorische Musterdialoge, wo bieten sie situativ geprägte Bühnensprache, taugen sie als Fenster zur historischen Mündlichkeit des 17. Jahrhunderts, und wie greifen die von Gryphius gewählten Mittel der sprachlichen und poetischen Stilisierung von Interaktion in seinen Dramen schließlich ineinander? Hierzu versammelt der Band literatur- und sprachwissenschaftliche Beiträge, die das gesamte Dramenwerk des berühmten Barockdichters in Close und Distant Readings erschließen. Behandelt wird dabei ein breites Themenspektrum vom Ausrufezeichengebrauch über die verstechnische Gestaltung von Gesprächen bis hin zur dramatischen Gestaltung von Missverständnissen oder Inszenierung von Streitkommunikation. Auf diese Weise eröffnen die Studien neue Wege zur oft vorschnell als sprachgebrauchsfern wahrgenommenen Sprache, die gerade in ihrer interaktionalen Dimension eine wenig gesehene Kunstfertigkeit des Dramendichters erweist.
Weitere Details
Erschienen: 12.07.2023
Umfang: 295 S., 27 Fotos, 12 Tab.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.2 x 21.5 x 14.4 cm
ISBN/EAN: 9783825348823
Umbreit-Nr.: 2858032
