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Die Wahrnehmung des Dritten Reiches in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1945/1946)

Cover von Die Wahrnehmung des Dritten Reiches in der unmittelbaren Nachkriegszeit (1945/1946)

Schriften der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 22

Wolgast, Eike

Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb

36.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die vorliegende Abhandlung versteht sich als empirische, textgestützte Untersuchung zur Wahrnehmung des Dritten Reiches in dem von der historischen Forschung bisher kaum beachteten Zeitraum 1945/46. Gegenstand der Analyse sind drei gesellschaftliche Bereiche, deren Repräsentanten in besonderer Weise beanspruchten, für das staatlose deutsche Volk einzutreten: Parteien, Kirchen und Universitäten. Als Materialbasis dienen programmatische Verlautbarungen, Hirtenbriefe und Synodalbeschlüsse sowie Reden, die zur Wiedereröffnung der Universitäten gehalten wurden. Untersucht werden das Wahrnehmungsbild des Dritten Reiches, die angebotenen Erklärungen für die geschichtlichen Wurzeln und die Herrschaft des totalitären Staates, die Selbstprüfung wegen eines etwaigen eigenen Schuldanteils bzw. der jeweils vertretenen Klientel, die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus, die Wertung des Widerstandes gegen das Regime und das Urteil über die Folgen der Herrschaft des Nationalsozialismus. Zwar wurden Nationalsozialismus und Drittes Reich stets einschränkungslos abgelehnt, die Antworten auf Genese und Herrschaftspraxis, Verbrechen und Schuld fielen bei den Repräsentanten der Parteien, Kirchen und Universitäten jedoch sehr unterschiedlich aus.

Weitere Details

Erschienen: 25.08.2001

Umfang: 360 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.3 x 21.5 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783825312091

Umbreit-Nr.: 756279

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