AAA Arbeiten aus Anglistik und Amerikanistik 2013 Heft 2
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Zusatztext
Das Nichts stellt eine Konstante in Leopardis Werk dar, deren Darstellung bei Weitem nicht auf die bloße Nennung des ,nulla' beschränkt ist. Es erweist sich als polyvalente Denkfigur, die unter anderem auf Mangel, Abwesenheit, Wertlosigkeit, Zersetzung und Vergehen verweist. Durch eine genaue Betrachtung der unterschiedlichen Nichts-Konzeptionen wird eine gleitende Semantik sichtbar, die im ganzen Werk dynamisch bleibt. Diese entsteht durch die wiederholte Parallelisierung von gegensätzlichen Begrifflichkeiten wie ,Vernunft und Natur', ,Antike und Moderne', ,Dichtung und Philosophie', ,Materie und Geist', ,Leben und Tod', ,Inneres und Äußeres', etc. Dies ist aber nicht die einzige Funktion, die das Nichts in Leopardis Gedankenbewegungen einnimmt: Das Nichts entpuppt sich vielerorts als Orientierungspunkt.
Autorenportrait
Annika Gerigk, M.A., lehrt italienische und spanische Literaturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Weitere Details
Erschienen: 06.01.2014
Umfang: 148 S.
Sprache: ENG
Einband: KT
Format: 1.1 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783823395898
Umbreit-Nr.: 6088229
