Was kann eine vergleichende romanische Sprachwissenschaft heute (noch) leisten?
Romanistisches Kolloquium XX, Tübinger Beiträge zur Linguistik 491
Wolfgang Dahmen/Günter Holtus/Johannes Kramer u a
Narr im Narr Francke Attempto Verlag
€88.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Die vergleichende romanische Sprachwissenschaft - einst eine Domäne der deutschsprachigen Romanistik - ist heute in den Hintergrund getreten. Es überwiegen einzelsprachlich ausgerichtete Untersuchungen, bei denen die gesamtromanistische Perspektive weitgehend ausgeblendet wird. Diese Entwicklung wirkt sich auf die Struktur des Faches "Romanistik" aus und intensiviert die Aufsplitterung der Teilbereiche der Romanischen Philologie, in der Literaturwissenschaft noch stärker als in der Sprachwissenschaft. Vor diesem Hintergrund sollte das XX. Romanistische Kolloquium versuchen, eine kritische Bilanz der bisherigen Leistungen der vergleichenden romanischen Sprachwissenschaft zu ziehen und Perspektiven für weitere Entwicklungen aufzuzeigen. Dabei ging es auch um den interdisziplinär angelegten Diskurs mit anderen Fächern (Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaft, Mediävistik, Slavistik, Germanistik, Anglistik).
Weitere Details
Erschienen: 15.04.2006
Umfang: XXVI, 403 S., zahlr. Abb., Tab.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.6 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783823362135
Umbreit-Nr.: 1632976
