Die Geschichte der Unschärfe
Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek 69, Wagenbachs andere Taschenbücher 626
€13.90
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr
Zusatztext
Ein Phänomen, das jeder kennt, der in die Ferne sieht: das Verschwinden der Konturen. Eine Unschärfe, die auch das Fernglas nur vordergründig korrigiert; es bleibt ein Rest, eine Faszination des Verschwindens, eine detektivische Herausforderung. Was bedeutet es also, wenn diese Unschärfe gewollt ist? Sie tritt zuerst im 19. Jahrhundert auf, keineswegs als 'unschuldiges' Stilmittel, sondern als programmatische Haltung mit allerdings höchst unterschiedlichen ideengeschichtlichen Ursprüngen. Ullrich beschreibt die damaligen Debatten und nimmt sie zum Anlass für eine genauere Reflexion heutiger Bildbegriffe. Welcher Zeitgeist hat die Zusammenführung traditioneller Unschärfe-Formen zu einer neuen Bildästhetik erlaubt?
Weitere Details
Erschienen: 12.08.2015
Umfang: 192 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.6 x 19.1 x 12 cm
ISBN/EAN: 9783803126269
Umbreit-Nr.: 1203905
