Recht und Konsens im frühen Mittelalter
Vorträge und Forschungen 82
Verena Epp/Christoph H F Meyer
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Zusatztext
Wie kamen politische Entscheidungen im frühen Mittelalter zustande, als sich das römische Westreich in eine Pluralität gentiler Königreiche verwandelte? Welche Funktion und Bedeutung hatte dabei der in zeitgenössischen Quellen vielfach erwähnte Konsens zwischen Königen, Großen und weiteren Bevölkerungskreisen und auf welche Gegenstände war er gerichtet? Wie vollzog sich politische Willensbildung und wie stellte sie ihre Ergebnisse dar? Historiker und Rechtshistoriker zeigen im gesamteuropäischen Vergleich, dass der Konsensgedanke vor allem zur Begründung und Umsetzung rechtlicher Normen wesentlich war - im Bereich des Politischen ebenso wie des Religiösen, Familiären oder Privaten. Die Autoren des Bandes vergleichen unterschiedliche Formen von Versammlungen, deren Funktion es war, durch Öffentlichkeit politisches Handeln und die Herstellung von Sicherheit auf allen möglichen gesellschaftlichen und politischen Ebenen zu legitimieren.
Weitere Details
Erschienen: 10.03.2017
Umfang: 488 S., 4 Fotos, Alle Beiträge mit englischen Zusa
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.9 x 24.1 x 17.5 cm
ISBN/EAN: 9783799568821
Umbreit-Nr.: 8403019
