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Legitimation durch Vermittlung

Cover von Legitimation durch Vermittlung

Herrschaftsverdichtung und politische Praxis in Württemberg am Beispiel von Kirchheim/Teck, Schorndorf und Steinheim/Murr (1482-1608), Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 79

Wendt, Georg

Jan Thorbecke Verlag

38.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Ohne herrschaftliche Vermittlung keine herrschaftliche Legitimation. Ob Herzog, Amtmann oder Gerichtsherr: Alle politischen Akteure mussten nach formalisierten Regeln miteinander kommunizieren, um dem Konstrukt Herzogtum Württemberg Bedeutung zu verleihen und den Fortbestand zu sichern. Auf breiter Quellenbasis untersucht die Studie in den Ämtern Kirchheim/Teck, Schorndorf und dem Unteramt Steinheim/Murr das Mit- und Gegeneinander von Gemeinden, herzoglichen Amtleuten und dem Hof in Stuttgart im 16. Jahrhundert. Zu welchen Verwerfungen führten die Vertreibung Ulrichs, die Reformation, der Schmalkaldische Krieg oder die Hungerkrisen in der Herrschaftszeit Herzog Ludwigs auf lokaler Ebene? Inwiefern machte dies politische Innovationen notwendig, die letztlich auch zur Entstehung und Verdichtung frühneuzeitlicher Fürstenherrschaft führten?

Autorenportrait

Georg M. Wendt, geb. 1986 in Gera, Studium der Geschichte und Medienwissenschaft in Trier und Utrecht 2005-10, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen 2011-16, Promotion 2017, ist seit November 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Stadtarchivs Aalen.

Weitere Details

Erschienen: 17.09.2018

Umfang: 292 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.3 x 24.5 x 17.7 cm

ISBN/EAN: 9783799552790

Umbreit-Nr.: 3976077

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