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Pentaerithrityltetranitrat

Cover von Pentaerithrityltetranitrat

Endotheliale Dysfunktion NO-Substitution als evidenzbasiertes Therapieprinzip

Mutschler, E/Zeiher, A M/Stalleicken, D

Steinkopff, Dietrich Verlag

Inhaltsangabe1 Endotheliale Dysfunktion: Mechanismen und prognostische Bedeutung für die Koronare Herzkrankheit.- 2 Analytische Verfahren zur Untersuchung des hydrolytischen Abbaus und des Metabolismus von Pentaerithrityltetranitrat (PETN) im bebrüteten Hühnerei.- 3 Pentaerithrityltetranitrat (PETN) schützt hämodynamische Funktionen und morphologische Strukturen in aortalen Gefäßpräparationen.- 4 Aktivierung der endothelialen Proliferation und Regeneration durch PETN: Funktionelle Konsequenz der Induktion von Hämoxygenase-1.- 5 Nitrate in der Behandlung der pulmonalvenösen Hypertonie - Hintergründe einer Vergleichsstudie zwischen PEIN und Placebo bei Patienten mit pulmonalvenöser Hypertonie.- 6 Wirkungen von Pentaerithrityltetranitrat (PEIN) und Glyceroltrinitrat (GTN) auf die endothelabhängige Vasorelaxation: Humanpharmakologische In-vivo-Studie.- 7 Einfluss von PEIN und anderen organischen Nitraten auf die NO-Sensitivität und den Redoxzustand der löslichen Guanylylcyclase.

44.99

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Zusatztext

Die Geschichte der Therapie mit Nitraten ist inzwischen liber 140 Jahre alt. Der Brite Alfred Field publizierte 1858 liber den Erfolg einer Behandlung mit Nitroglyzerin bei einer Frau mit Angina-pectoris-Beschwerden. Er fiihrte diesen auf "antispasmatische Krafte" des Nitroglyzerin zurlick. In einer 1933 publizierten Monographie berichtete Sir Thomas Lewis liber positive Nitrat­ wirkungen in Bezug auf eine Erweiterung der Herzkranzgef?Be einerseits so­ wie liber eine verbesserte Versorgung des Myokards mit Sauerstoff anderer­ seits. 1959 wurde die vor1astsenkende Wirkung der Nitrate und die Vermin­ derung des myokardialen Sauerstoffbedarfs durch Gor1in beschrieben. 1980 berichteten Furchgott und Zawadski liber die bahnbrechenden Expe­ rimente, die nachwiesen, dass die gefaBrelaxierende Wirkung der Nitrate von der Anwesenheit intakter endothelialer Zellen abhangig ist. Furchgott entwickelte 1986 die Vorstellung, dass die GefaBrelaxation durch einen En­ dothelfaktor, dem so genannten EDRF ausgelost wird. Dieser Endothelfaktor war nach seiner Vorstellung moglicherweise mit NO (Stickstoffmonoxid) identisch. Zu etwa der gleichen Zeit konnten Ignarro et al. belegen, dass es sich bei EDRF tatsachlich um NO handeln mlisse. Ferit Murat hatte 1967 entdeckt, dass die vasodilatierende Wirkung von Nitroglyzerin auf der NO­ Freisetzung der Substanz beruht. Somit konnte nach liber 130 Jahren thera­ peutischer Erfahrungen mit Nitraten ihr Wirkmechanismus flir eine sympto­ matische Therapie erklart werden.

Weitere Details

Erschienen: 24.10.2003

Umfang: x, 96 S., 138 s/w Illustr., 69 farbige Illustr., 9

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783798514393

Umbreit-Nr.: 6104515

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