Erinnerungsethik III
Denken nach dem Traditionsbruch
Philosophie nach dem Holocaust
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Zusatztext
Eine Wiederholung des im Holocaust Geschehenen zu verhindern - das ist eine Konstante erinnerungskulturellen Selbstverständnisses. Doch wurde vonseiten der deutschsprachigen Philosophie tatsächlich alles in ihrer Macht Stehende dafür getan? Während in Frankreich die Möglichkeit eines Denkens nach Auschwitz diskutiert und in den USA die Frage nach einem philosophischen Beitrag zu den Holocaust Studies gestellt wird, fokussiert Philosophie in Deutschland vorrangig andere Themen.Susanne Möbuß dritter Band zur Erinnerungsethik stellt sich der Herausforderung und diskutiert das Denken nach dem Traditionsbruch. Nie zuvor stand das philosophische Argumentieren vor einer derartigen Aufgabe. Das Konzept memorialer Ethik zeigt sich als Ausdruck post-genozitären Denkens.
Autorenportrait
Susanne Möbuß studierte Philosophie und Geschichte und lehrt an den Universitäten Oldenburg und Hannover. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich mit Existenzphilosophie und Jüdischer Philosophie. Bei Schwabe sind bereits zwei Bände zur Erinnerungsethik erschienen (2024 und 2025).
Weitere Details
Erschienen: 13.10.2025
Umfang: 290 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 22.5 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783796554544
Umbreit-Nr.: 7578845
