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Erinnerungsethik II

Cover von Erinnerungsethik II

Zur Bedeutung des Gedenkens als moralische Motivation

Möbuß, Susanne

Verlag Schwabe AG

Wie Erinnerungsethik wirksam wird

58.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Das Erinnern an die Opfer genozitärer Akte ist unverzichtbar, um zu verhindern, dass die Vernichtung in letzter Konsequenz verwirklicht wird. Indem sie sich in ihrem neuen Buch mit dem Denken von Arthur Schopenhauer und Emmanuel Lévinas auseinandersetzt, entwickelt Susanne Möbuß ihre Erinnerungsethik weiter. In der Ethik des Erinnerns zeigt sich eine Unterscheidung zwischen Theorie und Umsetzung, die außergewöhnlich ist: Die Begründung des Erinnerns als moralisch gerechtfertigte Handlung stellt die Grundlage des abstrakten Verstehens dar. Die eigentliche Motivation erfolgt jedoch in den Handlungen des Erinnerns. Sie stiften jene Gemeinschaft, in der das Gedenken an die Opfer Ausdruck der unbedingten Hinwendung zum anderen Menschen wird. Diese Augenblicke sind daher elementarer Bestandteil gelebter Erinnerungskultur.

Autorenportrait

Susanne Möbuß studierte Philosophie und Geschichte und lehrt an den Universitäten Oldenburg und Hannover. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich mit Existenzphilosophie und Jüdischer Philosophie. Bei Schwabe erschienen zuletzt Erinnerungsethik (2024) und Gelingendes Sein. Existenzphilosophie im 21. Jahrhundert (2023).

Weitere Details

Erschienen: 12.05.2025

Umfang: 281 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.5 x 22.7 x 16 cm

ISBN/EAN: 9783796553578

Umbreit-Nr.: 6080425

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