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Das Paradox der Ordnung

Cover von Das Paradox der Ordnung

Überlegungen zu einem politischen Kampfbegriff

Mosimann, Martin

Verlag Schwabe AG

Ordnungen - wann sie gelten und wie sie entstehen

50.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Ordnungen sind nicht einfach «gut», weil sie Ordnungen sind, und sie gelten auch nicht per se, wie man naiv annehmen könnte. Wie also «funktionieren» Ordnungen? Klarheit bringt die Unterscheidung zwischen formalen und materiellen Ordnungen: Nur formale Ordnungen gelten ewig - materielle, auf die vorgefundene Welt bezogene Ordnungen dagegen sind Ordnungen in Bezug auf einen Massstab, der jeweils geeignet erscheint, um Ordnung zu schaffen. Sie stellen also nicht Ordnungen an sich dar, sondern müssen gesetzt werden. Paradoxerweise ist es dann gerade deren Perfektionierung, die in eine verfehlte Zweiwertigkeit führt, innerhalb welcher sich materielle Ordnungen zu Unrecht verabsolutieren, sich einen Ewigkeitsanspruch anmassen und so am Ende untauglich oder gar verbrecherisch werden. Dann braucht es die Möglichkeit, sie durch neue Ordnungen und neue Massstäbe zu ersetzen.

Autorenportrait

Martin Mosimann studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte des Mittelalters und Geschichte der Neuzeit an der Universität Basel. Nach seiner Promotion zum Thema Die «Mainauer Naturlehre» im Kontext der Wissenschaftsgeschichte war er als Gymnasiallehrer und Publizist tätig.

Weitere Details

Erschienen: 08.02.2021

Umfang: 276 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783796542992

Umbreit-Nr.: 291277

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