Veste Coburg
Burgen, Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa 34
Benjamin Rudolph/Niels Fleck (Dr.)/G Ulrich Großmann (Prof. Dr.)
Mit wertvollen Kunstsammlungen und ernestinischer Geschichte bietet die Veste Coburg ein einzigartiges Kultur- und Architektur-Erlebnis
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Zusatztext
Die Veste Coburg ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Burgenarchitektur und zählt zu den größten ihrer Art in Deutschland. Gegründet um 1225 und unter der Herrschaft der Henneberger um 1330 auf ihre heutige Größe von ca. 200 x 80 Metern erweitert, erlebte die Veste besonders im 16. Jahrhundert eine Blütezeit als kursächsisches Schloss. 1530 bot sie Martin Luther während des Augsburger Reichstags Schutz und Sicherheit. Nach der Errichtung des Coburger Stadtschlosses im 1540er-Jahren behielt die Veste ihre strategische Bedeutung als Landesfestung. Ihre Architektur spiegelt die politischen und konfessionellen Konflikte der Zeit wider - von den Hussitenkriegen über den Schmalkaldischen Krieg bis zum Dreißigjährigen Krieg. Im Zuge umfangreicher Sanierungen im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Veste von den Herzögen von Sachsen-Coburg und Gotha zu einem Denkmal der ernestinischen Geschichte. Heute sind die Kunstsammlungen der Veste ein bedeutendes kulturelles Erbe, das die Kunstgeschichte und Kultur der Region widerspiegelt.
Weitere Details
Erschienen: 27.10.2025
Umfang: 56 S., 45 farbige Illustr., 9 s/w Fotos, 3 Karten
Sprache: Deutsch
Einband: GEH
Format: 0.5 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783795490485
Umbreit-Nr.: 7025275
