Der Invalidenfriedhof in Berlin und seine Wiederherstellung
Festschrift zum 30-jährigen Bestehen des Fördervereins Invalidenfriedhof e.V.
Überblick über die Wiederherstellung des Invalidenfriedhofs seit 1990 und das dreißigjährige Wirken seines Fördervereins
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Zusatztext
Der seit 1748 bestehende Invalidenfriedhof in Berlin, anfänglich nur ein Begräbnisplatz für das benachbarte Invalidenhaus, wuchs im Verlauf zweier Jahrhunderte zu einem der eindrucksvollsten Berliner Friedhöfe heran. Neben den Toten einer Zivilgemeinde ruhen hier dicht an dicht bedeutende Persönlichkeiten der preußisch-deutschen Militärgeschichte, darunter die Generäle Gerhard David von Scharnhorst und Friedrich Bogislav Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg, die in den Befreiungskriegen zu Ruhm und Ehren gelangten. Nicht weniger bedeutend sind Künstler wie Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Christian Daniel Rauch, denen einzigartige Schöpfungen der Grabmalskunst auf diesem Friedhof verdankt werden. Seit 1945 an der Sektorengrenze gelegen, verschwanden große Teile des Friedhofs ab 1961 unter dem Todesstreifen, während die vor der Mauer gelegenen Grabfelder jahrzehntelang stark vernachlässigt wurden. Mit der 1990 einsetzenden Restaurierung zahlreicher Grabstätten und der Wiederherstellung von Wegen, Alleen und Grabgittern ist die einstige Ausstrahlung des Friedhofs wieder erlebbar, ohne dass die Spuren der jüngsten deutschen Geschichte verleugnet werden.
Autorenportrait
Dr. Guido Hinterkeuser lebt als freier Kunsthistoriker und Publizist in Berlin und ist Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zur Kunst- und Architekturgeschichte Berlins und Brandenburg-Preußens und speziell zum Berliner Schloss.
Weitere Details
Erschienen: 22.06.2023
Umfang: 176 S., 26 s/w Illustr., 107 farbige Illustr., 3 K
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 1.4 x 21.2 x 16.7 cm
ISBN/EAN: 9783795438326
Umbreit-Nr.: 9706617
